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Dienstag, 28. August 2012

Traumjob gesucht? – und bei der Porr gefunden!

Position: Volontär PORR AG – Interne Revision
Studium mit Schwerpunkt:
WU Bachelorstudium mit Schwerpunkt Cross-Functional Management
Jahr der Career Calling:
2011


Milos Loncarevic


Warum haben Sie bei der Career Calling genau Ihren jetzigen Arbeitgeber angesprochen?
Die Porr und deren Zentrale, welche fünf Minuten von mir entfernt ist, kenne ich schon seit meiner Kindheit. Durch verschiedene Casestudies auf der Uni und speziell dem Bau der Save-Brücke in meiner „zweiten Heimat“ in Belgrad habe ich mich dann intensiver mit der Idee der Porr als Arbeitgeber auseinandergesetzt. Die Career Calling habe ich dann als Chance genutzt, um mich in Verbindung mit der Firma zu setzen.

Wie sind Sie dabei vorgegangen?
Im Vorfeld konnte man sich online eine Liste der verschiedenen Firmen und ausgeschriebenen Stellen ansehen. Hier habe ich mir die Firmen herausgeschrieben, welche mich interessiert haben, sodass ich mir Zeit und Energie gespart habe, indem ich systematisch vorgegangen bin. Mit ein paar Kopien meines Lebenslaufs ausgestattet habe ich mich dann auf den Weg zur Messe gemacht.

Was sind Ihre Tätigkeiten in Ihrer jetzigen Position?
Ich war bei der Porr für einige Monate in der Internen Revision als Volontär tätig. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem das Erstellen von Präsentationen, das Aktualisieren von Organigrammen, Mitarbeit bei der Erfolgsübersicht der Abteilung, die Katalogisierung von Revisionen, die Bearbeitung von Excel-Tabellen, die Teilnahme am Arbeitskreis für Wirtschaftskriminalität, viele andere revisionsinterne Vorgänge und im späteren Verlauf auch die Mithilfe bei Revisionen.

Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?
Am meisten wertschätze ich das entgegengebrachte Vertrauen und die Tatsache, dass auch die Meinung eines Praktikanten eine Bedeutung hat. Die Türen in unserer Abteilung sind alle geöffnet und man hilft sich jederzeit gegenseitig bei Projekten. Außerdem gefällt mir die Interne Revision wegen ihrer Internationalität. Aufgrund der verschiedenen Standortrevisionen hat man oft mit verschiedensten Sprachen und Kulturen zu tun.

Oft kommt es anders, als man denkt: Haben Sie nach dem Studium schon Ihre konkrete Karriere vor Augen gehabt, oder waren Sie bei der Berufswahl flexibel?
Meiner Meinung nach darf man sich nicht zu sehr auf einen Schwerpunkt versteifen, da man sich sonst automatisch viele Optionen selbst verschließt. Man kann nur herausfinden was einem Spaß macht, indem man so viele neue Dinge wie möglich ausprobiert. Man darf seinen Weitblick nicht verlieren und muss neugierig bleiben. Das ist das absolute Fundament um einen Job zu finden, den man im späteren Verlauf auch länger gerne macht.

Ihr Tipp für den Messebesuch lautet…..?
Qualität geht hier auf jeden Fall vor Quantität. Ziel darf es nicht sein, so viele Lebensläufe wie nur möglich zu verteilen – das ist unnötig verlorenes Geld für Kopien. Es ist wichtig, seinen Lebenslauf zu verkaufen. Man muss sich die Zeit nehmen, um so viele Informationen wie möglich auszutauschen und auch einen Schlussstrich zu ziehen, wenn eine Position einfach nicht zu einem passt. Ansonsten empfehle ich einfach positiv und selbstbewusst auf die Menschen zuzugehen und alle Firmen durchzugehen, die man sich als Ziel gesetzt hat. Dadurch bekommt man die Routine und im Endeffekt hat man nichts zu verlieren!

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